Kleine Geschichte zu Versicherung welches nicht uninteressant sein sollte

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    • Dackel schrieb:

      @ Backline 62
      ist zwar schon wieder eine Weile her. Mich würde jetzt aber doch interessieren, was deine Anfrage bei der Versicherung ergeben hat. Ist sicher auch für andere hier von Bedeutung
      In zwei Sätzen nicht zu beantworten......die Kündigungsfristen sind immer noch unterschiedelich bei den einen kann man kündigen wenn das Fahrzeug zugelassen wurde...bei anderen erst zum Jahres Ende......wie bei mir.

      Die Gap ist bei Neufahrzeugen die ersten zwei Jahre von Bedeutung da verliert das neue Fahrzeug am meisten an Wert. Die meisten Gesellschaften bieten nur ein Jahr an. Die grossen blaue Al..... für entsprechend Kohle bis zu 3 Jahren..sogar 5 wenn gewünscht!

      Tja und es gibt bei den meisten Gesellschaften nur eine Absicherung mit Gab für Leasingfahrzeuge....nicht für Fianzierungen....eigentlich totaler Schwachsinn ist aber so!

      Meine Gesellschaft hat darauf reagiert als ich kündigen wollte, war auf einmal doch ein Tarif mit einem geringen Aufpreis möglich... für zwei Jahre GAP.

      Was einem Unfall angeht.....so muss die gegnerische VS.....keinen Wert zum ausgleich der GAP leisten......hier gibt es keine Gesetzesvorlage.
      Soll heissen es wird der Zeitwert berechnet und bei einem finanzierten Fahrzeug bleiben mit Sicherheit im Ernstfall ein paar Tausend Euronen übrig welche man an die Fianzierungsgesellschat dann ünerweisen darf.
      Denn durch den schxxxxx Damping Verkauf des Spider 124 sind die Restwerte bei einem Totalschaden entsprechend tief angesetzt,die Kehrseite von billig beim Händler kaufen.....das hat den Marktwert der Fahrzeuge enorm gedrückt. <X

      Jeder sollte seinen Unterlagen der VS, genau prüfen und zum Ende des Jahres kündigen wenn keine GAP angeboten wird, sich vorher eine entsprechende VS Gesellschaft suchen welche eine GAP anbietet.
      Gerade für unseren Exoten verdammt wichtig!

      Denn wir werden uns wiedersprechen, wenn ein etwas höherer Unfallschaden vorliegt wird man sagen.....keine Ersatzteile...vorhanden bzw. Kosten der Instandsetzung zu hoch...entweder Neufahrzeug......wenn noch am Lager oder verschrotten....da ist FCA ganz schnell mit so einer Antwort.....und wieder kommt die GAP ins Spiel bei einer Fianzierung.!

      Beim Fiat Tipo und dem 500er gibt es schon unzählige Beispiele wo schon bei einem kleinen Frontschaden die Antwort kommt...wird zu teuer.....nicht mehr Aufbaufähig. Sieht man sich die unverschämten Werkstattkosten/ Kostenvoranschlag dann aber auch an versteht man die Situation......die graben sich selber das Wasser ab.
      So sollte eine Reparatur leichter Frontschaden bei einem Tipo 16 Monate erst alt um die 6Ts Euronen kosten. Der Wert des Fahrzeuges laut Gutachten 8.200 Euro jetzt ratet mal wie FCA sich entschieden hat.........ganz genau. ;(
      In Polen konnte das Auto mit sehr guter Lackierung wieder für 3200 Euronen hergestellt werden......und darf weiter fahren....geht also. Deshalb keinen Tarif ber der VS wählen mit Vorzugspreis bei der Werkstatt.....wo das VS Unternehmen selber die Werkstatt bestimmt!!

      Naja.......so viel dazu. :whistling:
      @Dackel zufrieden? :D
      ""
    • Das ist aber zu einfach gedacht. Nicht jeder hat mal eben um 20.000 € übrig für ein Auto. Warum dann nicht finanzieren. Zumal Fiat eine Null-Zins-Finanzierung anbietet. Auch ohne Finanzierung würde ich bei einem Neuwagen immer eine Vollkasko abschließen. Einen Unfall kann man immer auch mal selbst Verschulden oder es tritt ein Vandalismusschaden ein. Dann bleibt man auf dem Schaden sitzen.

    • Dackel schrieb:

      Nicht jeder hat mal eben um 20.000 € übrig für ein Auto.
      die waren schon da.. aber man braucht auch etwas zum Absetzen für die Steuer sonst kassiert Vater Staat zu viel ab.Übrigens waren es damals für den Lusso voll ausgestattet 32.700 Euronen. :whistling:

      @horst44
      zu deinen Geistreichen Statement... äusser ich mich nicht. :whistling::rolleyes:

      Die Frage von Dackel wurde beantwortet,denn mir ist bekannt das einige hier ihr Fahrzeug wenigstens zum Teil finanziert oder geleast haben...was heutzutage Gang und gebe ist......auch aus Steuerlicher Sicht lukrativ.
    • Dackel schrieb:

      Wie hoch der Restwert bei einem Totalschaden ist wirkt sich bei der Entschädigungszahlung nicht aus.
      Schau mal zur Schwacke Liste was unser Spider noch wert ist.....danach richten sich die VS Gesellschaften mit ihrer Entschädigungszahlung/ Wertverlust...... diese langt in 90% der Fälle nicht aus um bei einem Totalschaden den noch zu finanzierenden Teil einer Fianzierung/ Leasing abzudecken.....deswegen ja auch die GAP. ;)
    • und nochmal, das hat nichts mit dem Restwert zu tun. Wir sprachen hiervon im Zusammenhang eines Totalschaden. Entschädigt wird der Wiederbeschaffungswert. Restwert ist der Wert der für das beschädigte Fahrzeug noch von einem Aufkäufer bezahlt wird. Die Höhe ist für die Gesamtentschädigung unerheblich. Es ändert sich lediglich der Anteil der von der Versicherung bezahlt wird. Im Ergebnis ist die Summe gleich. Die Versicherung zahlt den Wiederbeschaffungwert abzüglich Restwert. Der wird vom Restwertaufkäufer bezahlt.

    • Dackel schrieb:

      Entschädigt wird der Wiederbeschaffungswert.
      nun ich glaube wir reden hier aneinander vorbei......nehmen wir an du hast 32Ts für das Fahrzeg bezahlt( Fianziert), nach einen Unfall mit Totalschaden wird der Wiederbeschaffungswert dieser liegt jetzt aber nicht mehr bei 32Ts sondern bei cirka 22Ts für ein gleichwertiges Neu- Fahrzeug.......in unserem Fall.....des Spiders
      Niemanden interessiert es das du aber zum damaligen Zeitpunkt 10Ts Euro mehr bezahlt hast. Der Aufkäufer wie Du es nennst zahlt den momentanen Marktüblichen Preis...meist noch unter der Schwacke Liste.Bei einem Totalschaden gibt es keinen Aufkäufer in der Regel, es sei denn das Fahrzeug wurde als Totalschaden eingestuft...war es aber nicht wirklich. In diesen Fällen verwerten aber die VS. Gesellschaften das Fahrzeug ,oft selber. Das führt aber zu weit vom Thema weg.

      Für ein noch recht junges Fahrzeug entsteht auf jeden Fall eine Differenz was du von der VS bekommst und zum Wert was noch offen steht bei deinem Leasing oder dem Fianzierungsvertrag. Dafür ist nun die GAP bei jungen Fahrzeugen(2 Jahre) da welche den Wertverlust des Fahrzeuges in den ersten zwei Jahren etwas abfedert.

      Bei einem VS Vertrag mit GAP wird der Neupreis des Fahrzeuges bezahlt :!:

      Sonst bräuchte man diese auch nicht...denke da sind wir uns einig.

      Theorie und Praxis stehen hier nicht im Einklang und manche VS Gesellschaft versucht hier noch nach unten zu diffidieren..... sonst hättest auch keine Kunden in deiner Kanzlei.....richtig. ;)

      Das sollte aber jetzt zu diesen Thema genügen wir langweilen sonst den geneigten Forums User. ^^
    • Da ich gerade leider nicht viel Zeit habe nur ein kurzer Gedanke / Tipp:

      Mann kann ggf. den Schaden auch durch eine bestehende Vollkasko, welche Neupreiserstattung für die ersten zwei Jahre beinhaltet, regulieren lassen. Damit würde man die Deckungslücke füllen. Die Hochstufung wäre meine ich wiederum ein Schaden, welchen die gegnerische Versicherung tragen muss.

    • Moin,

      Man hat bei Instandsetzung, insbesondere wenn eigene VK einspringt, dass bis zu 130% des Zeit-/ Wiederbeschaffungswertes für die Instandsetzung aufgewendet werden können.
      Natürlich hängt das die Versicherung nicht an die große Glocke, da das für sie wesentlich teurer wird.
      Abstraktes Beispiel
      Zeitwert: 30.000
      30.000 Reparatur lt. Gutachten der Versicherung ( Einschub: dringende Empfehlung! Eigenen Gutachter nehmen!)
      Versicherung sagt wirtschaftlicher Totalschaden, die
      Versicherung "schlägt"daher z.B. folgendes vor:
      Zeit/Wiederbeschaffungswert: 30.000 Minus Rest/Schrottwert z.B. 5.000€ = 25.000 kalkulatorischer Erstattungswert Minus MwSt Einbehalt auf Erstattungswert (komplizierte Formel, Pi mal Daumen 35% der MwSt) ~ 1.500€ Minus Selbstbeteiligung z.B. 500€ insgesamt ~ Erstattung dann 23.000.
      Klingt viel nur bekommt man dafür im Zweifel ums Verrecken kein Ersatzauto das so gut wie das alte war.

      Eigener Gutachter sagt aber z.B.
      Zeitwert/Wiederbeschaffung 30.500 und Instandsetzung 30.000€ und voilà der Wagen wird instandgesetzt wenn ich es will. Und wird es im Rahmen der Reparatur doch teurer muss Versicherung trotzdem alles zahlen.
      Vorteil obwohl Unfallwagen zumindest bei seltenen Autos:
      1. Ich habe weiterhin genau das Auto das ich immer haben wollte
      2. ich kenne 100% die komplette Historie des Autos
      2.1 zumindest wenn ich vorhabe das Auto lange weiter zu fahren interessiert der Unfall irgendwann niemand mehr, im Sinne von Wertminderung meine ich.

      Grüße
      L.

      :thumbup: | Abarth 124 GT Automatik | Alpi Orientali | OZ Ultra Leggera 17"| Rot-schwarze Ledersitze | Officine Abarth Paket | Lichtpaket | Soundpaket | Premium Paket | :thumbup:
    • völlig korrekt ausgeführt was Insulaner das schreibt. Nennt man die sog. 130 % Regelung und ist gängige Praxis. Man muss dann aber genau nach Vorgabe des Gutachtens reparieren. Lässt man nur eine Schraube weg die laut GA ausgetauscht werden sollte, reguliert die Versicherung wieder nur auf Basis eines Totalschadens. Und richtig, immer einen eigenen Gutachter wählen und ruhig vorher sagen, dass man ggf. auf 130 % reparieren lassen will. Einen kleinen Spielraum haben die Gutachter auch und gerade im Grenzbereich können wenige 100 € entscheidend sein. Das mit dem eigenen Gutachter gilt bei nur bei Haftpflichtschäden. Bei Kasko schickt die Versicherung den Gutachter.

    • joestrummer schrieb:

      Wenn ich das so lese, bin ich heilfroh, dass ich meinen 124 bar bezahlt habe...
      Moin,

      das "schützt" ja aber nicht vor Nichtanwendung (mangels Kenntnis) der 130% Regelung im (Total)Schadenfall , und unabhängig ob Fremdverschulden oder Eigenverschulden =O
      Also immer im Hinterkopf behalten mit den 130% :thumbup:

      Grüße
      L.
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