Beiträge von GarchingS54

    Die reinen Bewertungen oder gar Vergleiche schaue ich mir selten an. Man liest eh recht gut raus wo die Vorlieben der/des Testers liegen.


    Die "Traumzeiten" einiger ND Club Modelle wurden in anderen Vergleichen eh selten erreicht.
    Was mit den "Zeiteb" passiert wenn mal 2Leute + Gepäck im Auto sind, sieht man ja am RF.

    Ab 2500rpm wacht der 1,4l so richtig auf um dich ab 3000rpm bestimmt in den Sitz zu drücken. Ab 5000rpm flacht das dann recht schnell ab.


    Mit Tuning ist der "Bums" um 3000-5000rpm noch heftiger.
    Auf einer Hochalpenpassstraße sagts du einem um Luft ringenden MX5 aus den engen Kehren heraus: TSCHÜSS


    Was passiert, wenn der MX5 mal 100kg Mehrgewicht umgehängt bekommt, sieht man ja am RF.
    Das Drehmoment des 124Spider kaschiert sowas bedeutend besser.


    Letztendlich Geschmackssache. Mit fehlt Sound und Drehfreude eines Saugers schon etwas.
    Zum Cruisen - auch zum zügigen Passstraßen surfen - ist der Turbo aber schon ganz fein.

    Die Beschreibungen sollen Interessierten ja ein wenig bei ihrer Entscheidung helfen.
    Dazu ist halt auch immer wichtig zu sagen, womit man vergleicht, bzw. wo die eigenen Präferenzen liegen.


    Hier kann ich/+Frau für die von mir verbaute Rad-Reifen-Fahrwerkskombi uneingeschränkten Alltagskomfort bescheinigen.
    Was beachtet werden muss: Die OZ sind rund 2kg leichter als die OE 17" gerade bei kurzen Schlägen macht sich ungefederte Masse bemerkbar.
    Heftig war eben nur der Unterschied nach der Einstellung.
    -> nochmaliges Fahrwerksbuchsen + untere Dämpferbefestigung entspannen nachdem es sich gesetzt hatte während der Wagen auf den Rädern stand, machte es spürbar "komfortabler"


    Mit ein Grund warum in meiner Landmaschinenwerkstatt regelmäßig Porsche GT3, BMW M3 und andere Ringtools zu Gast sind. So eine Grube + Manuelle Fahrwerkseinstellung hat doch noch Vorzüge.


    EDIT:
    KW Q&A rund ums Fahrwerk

    Sitzt direkt vorne am Turbo.
    3 Inbusschrauben und ein KlippStecker musst du lösen
    Altes Ventil raus, umbauen und lt. beiligender Anleitung wieder zusammenbauen.
    Nicht wundern, das alte Plastik-Innenteil bricht zumeist beim Ausbauen (der Plastikkranz) Dann alles zusammenbauen und mit den beiliegenden Schrauben montieren.
    Fertig.


    PS: eine bestimmte Einbauposition gibt es meines Wissens nach nicht bei der Variante für den 124Spider.

    Nun, ich wohne ja in den Alpen und wirkliche Geraden muss man hier schon eher suchen.
    Reifen ist aktuell der Hankook S1EVO in 205/40-18. (Klasse Reifen fürs Geld - verschleißt nur recht schnell)


    Im Juli werden es dann ev. MPS4 oder gar MPSS in der selben Dimension auf den Breyton.
    Wir haben hier keine Pflastersteine aber doch Straßen abseits der Hauptverkehrsrouten, wo das Fahrwerk zeigen kann, was es hinsichtlich Komfort bietet.
    Unter Tempo im Winkelwerk mit den griffigeren Reifen und der etwas "sportlicheren" Fahrwerkseinstellung ist es schlichtweg unterdämpft.
    Höhere Federraten vorallem an der VA bzw. etwas steifere Stabis würde es in diesem Bereich verbessern, aber spürbar den Alltags-Komfort mindern.


    Das ST-X ist wie viele andere für den MX5 ausgelegt und das spürt man.


    Müsste ich jetz nochmals ein Fahrwerk kaufen, würde ich das H&R bzw. Bilstein testen. (AT Tüv Eignung vorausgesetzt)
    Wäre der Spider nicht als Alltagsfahrzeug gedacht, dann def. KW V3 oder Öhlins.


    bzgl. Alltagsauto, ist das ST-X hingegen super.


    Es gibt nur einen großen Nachteil: Der 124Spider macht in der Kurvenhatz einfach zu viel Spass, so dass doch des öfteren die Grenzen überschritten werden.


    Direkt nach dem Einbau des Fahrwerks (Buchsen vorgespannt) war das ST-X sehr gut unter Tempo und gut im Alltag mit einem gewissen: "könnte auf langen Touren doch mal nerven"
    Jetzt nach der Einstellung inkl. Entspannen der Buchsen (Fahrzeug steht auf den Rädern) ist es unter Tempo auf der Straße gut und im Alltag sehr gut.
    für die Rennstrecke: def. zu weich.
    Ein Rädermotosport Nordschleifensetup im KW V3/Clubsport ist deutlich straffer.


    Ein Satz MPSS oder AD08 mit aggressiverer Fahrwerkseinstellung würde das Fahrwerk überfordern. So aktuell meine Ansicht.


    Als Ergänzung: ich bin bemüht meine Eindrücke so neutral wie möglich wieder zu geben, habe natürlich auch den Vergleich mit anderen Fahrzeugen/Fahrwerken.
    Was für mich zu weich ist, ist für den anderen ev. sportlich straff.
    Meine Dame findet das Fahrwerk hingegen perfekt und komfortabler als das in ihrem Ex 2013er Fiat500 Lounge mit 16"

    An die ST-X Besitzer.
    Seit der Fahrwerkseinstellung mit nochmaligem Entspannen aller Buchsen ist das ST-X fast schon zu komfortabel geworden. (Mit 18" wohlgemerkt, mit 17" wäre es noch deutlicher)
    Für den Alltag so top, zieht man das Tempo allerdings an, kommt es an seine Grenzen.
    Bzgl. dem Nachsetzen des Fahrwerks werde ich auch ST-Suspension nochmal kontaktieren.


    Das Bilstein soll an der VA 60N/mm statt 40N/mm beim ST-X haben.
    Damit wäre es mitunter etwas passender für den 124Spider. (H&R Monotube geht in die ähnliche Richtung)


    Preislich habe ich Angebote für das Bilstein B14 die etwas unterm UVP des ST-X vorliegen.

    Servus, ich bin der Marc, komme ursprünglich aus dem Norden von D und lebe seit vielen Jahren in den Tiroler Alpen.
    Hier möchte ich den Fiat 124Spider meiner Damen vorstellen und den Weg der Individualisierung dokumentieren.
    Möge sich der ein oder andere inspirieren lassen.


    (Fragen und Anregungen gerne hier im Thread - ausschweifende Diskussionen zu spezifischen Themen aber bitte in eigenen Threads)



    Fahrzeug:
    2017er FIAT 124Spider - Lusso
    Farbe: Ghiaccio Weiß (3Schicht perleffekt)
    Leder: braun
    Sonderausstattung: Alle Pakete + Sitzheizung und PDC + 4Jahre Garantie
    Die Auslieferung erfolgte auf Continental TS850p Winterreifen auf den Original 17" Felgen.
    07/16 bestellt - 02/17 gebaut - 05/17 ausgeliefert


    Kurz nach seiner Ankunft.
    [Blockierte Grafik: https://www.124spider-forum.de/attachment/291-124spider-neu-jpg/?thumbnail=1]



    Änderung:

    • Korrosionsschutz
    • Lackaufbereitung + Versiegelung
    • ST-Suspension: ST-X Gewindefahrwerk
    • REMUS Endschalldämpfer (EWG)
    • 30mm Spurverbreiterungen
    • OZ Ultraleggera mit 205/40-18
    • Stubby Antenne
    • GVB DV+ Schubumluftventil
    • LED Innenraum und Kennzeichenbeleuchtung

    geplant:

    • Lenkrad neu Ledern
    • Evolity Stahlflex Bremsleitungen + ATE TYP200
    • Bremssättel schwarz lackieren
    • Breyton RACE GTSR 7x18 Radsatz mit 205/40-18 Michelin MPSS oder MPS4
    • Hifi-Optimierung
    • Leistungsteigerung
    • Typisierung aller Änderungen - Österreich


    1.Punkt der Liste: Korrosionsschutz


    Nach der Auslieferung ging es vom Händler direkt in die nächste Werkstatt. Dort wurden und werden alle hier folgend beschriebenen Änderungen von bzw. zusammen mit den Leuten vor Ort umgesetzt.
    Ein Dank dafür nochmals an die Männer von S-Werks in Söll/Tirol. [Blockierte Grafik: https://www.124spider-forum.de/wcf/images/smilies/thumbup.png]


    Als einer der 1. Schritte stand eine umfangreiche Rostkonservierung auf dem Plan, da der Wagen als Alltagsfahrzeug dienen wird und daher auch die Winter in den Alpen überstehen soll. Ab Werk wird der 124Spider NICHT zusätzlich gegen Korrosion geschützt. Dies ist auch beim MX5 ND, seinem Plattformbruder der Fall.
    124Spider_Konservierung (1).jpg


    Die Schweller und der Unterboden sind überwiegend blank.
    124Spider_Konservierung (2).jpg


    und die Schweißnähte rosten bereits ab Werk... (Fahrzeug mit 16km und wurde nie bei Nässe bewegt)
    124Spider_Konservierung (3).jpg


    Rund 2L Fertan UBS 240 - braun transparent wurden in den Radhäusern eingebracht.
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    124Spider_Konservierung (11).jpg
    Das UBS 240 ist die verbesserte Version des beliebten UBS220. Es ist dauerelastisch und abriebfest und eignet sich daher für die Verwendung in den Radhäusern und an den Stoßdämpfern.
    Die Oberfläche wir nach dem Ablüften nahezu komplett "trocken" und bindet so kein Schmutz.
    Das transparente Braun erlaubt es, die Bleche darunter inspizieren und ev. auftretende Rostnester frühzeitig erkennen zu können.


    Achsteile und Hohlräume wurden mit 4L Innotec Hi-Temp WaxPRO - transparent behandelt.
    124Spider_Konservierung (9).jpg


    ebenso Großteile des Unterboden
    124Spider_Konservierung (12).jpg


    Innotec hat seinen Firmenhauptsitz nur 10km entfernt von der Werkstatt, kennt die Tiroler Winter also und der gelernte Karosseriebauer bei S-Werks hat seit Jahren Erfahrungen mit diesem Produkt. Er hat dieses bereits in seiner Ausbildung bei VW-Porsche-Austria verwendet und kennt die Vorzüge sowie dessen Anwendung.
    Beim Hi-Temp WaxPRO handelt es sich nicht um ein klassisches aushärtendes Wachs, sondern um verseifte Fettsäuren. Das Material bleibt dauerelastisch und die Oberfläche leicht fingerklebrig. Das Mittel wird von vielen Autoherstellern in den Vertragswerkstätten verwendet und auch empfohlen.


    Motorhaube und Heckklappe sind (wie auch die Kotflügel) beim Spider aus Alu und wurden von mir (noch) nicht behandelt.
    Ebenso die Türen, da ich es hier bevorzuge die Verkleidung zu entfernen und ich zuvor noch ein paar kleine Optimierungen an der Hifi-Dämmung vornehmen möchte.
    Die Innenräume im Heck wurde hingegen mit Hi-Temp WaxPRO und Fluidfilm NAS behandelt, welches in ein paar Jahren ev. auch in den Hohlräumen ergänzt wird.



    Ich habe mich bewusst für diese Kombination der genannten Produkte entschieden.
    Auschlaggebend waren dabei folgende Punkte:

    • Fahrzeug fabrikneu und die Vorarbeiten für eine Wachsbehandlung fallen daher gering aus
    • Unterboden bleibt inspizierbar
    • Fahrzeug riecht nicht wie bei anderen Mitteln
    • Innotec Hi-Temp WaxPRO ist bei Karosseriearbeiten einfach mit einem Innotec Spezialreiniger zu entfernen.
    • härtet nicht aus wie andere Wachse
    • tropft auch im Hochsommer nicht nach
    • keine Problem mit übermäßig wanderden Material -> Verschmutzung an Kleidung und Fahrzeug
    • dringt bei der Anwendung in Fugen und Spalte
    • Hitzebeständig bis 170°C und daher auch in Auspuff-& Motornähe verwendbar
    • Gibt es in Sprühdosen und DIY ist einfach möglich

    Gesamtaufwand: 1-2Tage - ca. 700-800€