Beiträge von GarchingS54

    Die Vergleichbarkeit untereinander ist ja sowieso schwierig, da die 1Hz GPS der Handys doch etwas größere Schwankungen erlauben.
    OBD sollte recht konstant sein, sofern die Bereifung sich kaum ändert.


    Wenn man direkt mit anderen Vergleichen will, wird es so eher schwer. Primär geht es aber auch um die eigenen Werte und um mal zu sehen, wie sich was auswirken kann. Z.B. gibt es ja Tage, da kommt einem der Spider wie mit "300PS" vor. oder an einem anderen, als wären es nur 140PS ;) Mit der App kann man sein Gefühl halt schnell quantifizieren.

    Wird immer als das selbe Fahrzeug gesehen. Zumindest bisher bei Felgen und Fahrwerken so gesehen - der Abarth ist beim ST-X ja auch nicht im Gutachten, dennoch fahren hier Abarths inkl. Tüv damit rum.


    Würde bei der Vorabbesprechung mit einem Tüv Prüfer solche Dinge jedoch auch ansprechen um ev. vom Hersteller noch ein Schreiben zu bekommen, falls es was geben sollte.

    Thx.
    Lessons learned: GPS für Position JA - zur Höhenbestimmung NEIN! :thumbup:


    In dem Fall bleibt uns wirklich nichts andere über, als stets gegenläufig zu messen, sofern man eine ev. Steigung/Gefälle kompensieren will.
    Als grobe Angabe für die Seehöhe kann man den GPS Wert jedoch nehmen. Da kommt es auf +-20m auch nicht an.

    In meiner Messung sieht du, dass das recht genaue 10Hz GPS (wird in Sportflugzeugen zur Navigation verwendet) für die selbe Strecke um 5m variiert - bereits in der Ausgangshöhe.
    Damit können wir es zur genauen "Gefälle" Ermittlung wohl vergessen. Dass die Abweichung so hoch sind im Vergleich zur Position, hätte ich nicht erwartet.
    Besser und praktikabel wohl: In Beide Richtungen fahren und mitteln, sofern nicht zu große Differenzen bestehen.

    Du hast geschrieben, dass die Box nur den Ladedruck erhöht (indem sie die Werte verfälscht) = 10Cent Tuning für mich.
    Wenn das Getriebe nun denkt, dass aktuell nur wenig Last anliegt- weil Ladedruck laut. Tuningbox nur z.B. 0,2bar - da legt es den Gang ein. In Wirklichkeit liegt aber mehr Leistung an. Da ist so, als würdest du beim Handschalter beim Schalten auf dem Gas stehen bleiben.
    Ev. kommt sogar noch hinzu dass die Gaspedalkennlinie ebenfalls so verändert wird.


    Du hast ja die kleinste Variante. Wäre interessant ob die "großen" hier besser regeln, aber das sollte der Hersteller am Besten wissen.


    Im Forum ist ja ein Automatik Abarth mit G-Tech Box unterwegs, abgestimmt auf dem Prüfstand für rund 1000€ und der Besitzer ist sehr zufrieden. Es geht also...

    Mit Freigabe meinst du ABE?


    Du kannst mit dem Gutachten bzw. ABE der ET37 auch die ET30 eintragen lassen. (= Vergleichsgutachten)
    Die Prüfung ist dann ähnlich wie bei ET37 + Spurplatten, weil eben die Freigängigkeit getestet werden muss.


    Dazu einfach mit der ET30 OZ inkl. Teilegutachte + die ABE der ET37 zum Tüv.
    (Ich mache das selbe mit der Breyton ET40 für die es nur ein Gutachten für den Mini gibt - Vergleichsgutachten is das der OZ UL ET42 - Dem Prüfer interessieren, nur: Freigängigkeit, Reifendimension, Traglast...)
    Der Prüfer vergleicht diese kurz und wird dann am Fahrzeug die Freigängigkeit prüfen. Passt alles, so wird auch die ET30 eingetragen.
    Das Prozedere ist nicht aufwändiger als wenn du Felgen + Spurplatten abnehmen lassen willst.


    Dennoch: Beim Tüv rate ich stets jedem vorher mal mit dem Prüfer zu sprechen und ihm zu erklären was man vor hat. Der "Wille" der Prüfer kann doch stark differieren und im Zweifelsfall fährt man einfach wo anders hin, wo sich jemand mehr mit der Thematik auseinander setzen will.


    PS:
    Im Grunde ist die 7x17 ET30 OZ nur das Serienrad mit 15mm Spurplatten. Statt die Spurplatten vom Tüv prüfen zu lassen, wird halt das Rad genommen.
    Ein ABE hat den Vorteil, dass man gar nicht zum Tüv muss. Dies verfällt aber zumeist, sobald Spurverbreiterungen oder Tieferlegung ins Spiel kommen. Dann muss auch die ABE Felge eingetragen werden.

    45° = 100%


    Rechtwinkeliges Dreieck.
    Höhe h = Gegenkathete
    Stecke L = Hypotenuse


    L/sin90° = h/sin x => x = 5,5° oder 19,38% ca.10%


    In dem Fall ist es ja recht einfach, weil 19/196 ca. 1:10 und wenn man sich vorstellt. 1m Höhe auf 10m Länge... diese Steigung erkennt jeder von uns. ;)
    Wenn man auf 200m (3.Gang Test) kaum eine Steigung erkennt, dann werden es kaum mehr als 1-3m Unterschied sein.
    Sicherheit gibt einem dann stets die Fahrt in Gegenrichtung. Dann den Mittelwert aus beiden Ergebnissen nehmen.