Beiträge von Desmo

    Ich denke auch, dass man den Unterschied objektiv nicht wirklich merkt. Subjektiv mag das durch den größeren "Radau" beim Abarth anders sein.


    Außerdem kann man beide problemlos mittels Anpassung der Software auf ca 180 PS bringen, ohne dass man sonst etwas ändern müsste. Natürlich kann man bei beiden auch noch mehr machen. Damit ist man dann schon flott unterwegs und der Unterschied in der Leistung ist auch weg.


    Was den Abarth ausmacht, sind andere Aspekte. Objektiv ist er den Mehrpreis sicherlich nicht wert, jedenfalls aus meiner subjektiven Sicht. :D Subjektiv ist er aber halt doch noch ein bisschen spezieller und dafür kann man schon mal ein paar Scheine hinlegen. Neu gibt es die eh nicht mehr und gebraucht ist der Mehrpreis auch nicht mehr so deutlich. Ich bereue es jedenfalls nicht, den Abarth genommen zu haben, aber ich bin mir sicher, dass ich auch mit einem Fiat glücklich geworden wäre. Ich hab halt dummerweise die Probefahrt gleich im Abarth gemacht und dann wollte ich den auch haben. Lustigerweise bin ich nur deshalb zum Abarth, den ich eigentlich schon ausgeschlossen hatte, gekommen, weil in irgendeinem Review auf Youtube ein Tester behauptet hat, der Abarth habe niedrigere Sitze. Stimmt zwar wohl nicht, aber bei meiner Größe war das ein Argument, mich erst mal in einen Abarth zu zwängen. Ich hätte eh nicht geglaubt, dass das passen könnte, aber es hat gepasst und das wars...


    Wenn es sich preislich ausgeht, würde den Abarth empfehlen. Ist halt noch ein bisschen besonderer. Die Leistung spielt dabei keine Rolle (siehe oben) und optimieren muss man eh irgendwie beide. Ist ja schließlich ein Spaßauto und da gehört ein bisschen "Tuning" mit dazu. :)

    Trotzdem ist bei mir die Begeisterung für italienische Autos nach wie vor ungebrochen - klar, sonst hätte ich nicht gleich zwei davon.

    Ja, ich bin genauso doof und offenbar nicht lernfähig. :D Ich habe sogar drei von den Teilen (und zwei Mopeds).


    Das Dumme ist nur, dass ein Autohersteller von ein paar Enthusiasten alleine nicht leben kann. Da ist absehbar, dass man sich früher oder später nach Alternativen umsehen muss. Traurig eigentlich, weil es für italienische Autos durchaus einen Markt gibt. Aber so lange FCA es nicht schafft, die Begeisterung für Autos aus Italien zu wecken/erhalten und gleichzeitig den Kunden bei der Stange zu halten, gerade auch, wenn es mal Probleme gibt (und die wird es immer wieder mal geben), sehe ich schwarz.


    Dia Anzahl derer, die mit den "typischen italienischen Nachlässigkeiten" leben wollen ist einfach zu gering. Diese Nachlässigkeiten sind zwar nicht wirklich ein italienisches Problem, die gibt es überall. Wenn damit aber nicht kundenorientiert umgeht, dann bleibt halt dieser Ruf an FCA kleben wie Hundeka... am Schuh und schreckt potenzielle Neukunden und auch einige Bestandskunden ab. Aber ich wiederhole mich...


    Das Werkstattfeeling kenne ich von meinem Ducatischrauber her. Der ist aber kein Händler mehr. Das ist die andere Seite der Medaille: Wenn plötzlich deutsche Sitten einziehen und man nur noch Ducati-Stores will und langjährige Händler nicht mehr braucht, dann passts auch wieder nicht. Den Spagat zwischen beiden Welten sollte man doch hinkriegen können?

    Wenn man sich betrachtet was Alfa, Lancia und auch Fiat für schöne Autos gebaut hat, kann man wenig nachvollziehen warum es diesen Firmen nicht besonders gut geht. Warscheinlich liegt es daran das man den Zeitgeist nicht gefolgt ist und in zu kleinen Dimensionen gedacht und geplahnt hat.
    Vieles liegt auch im Managment und der Modellpolitik.....eigentlich schade. Auch bei unserem Spider 124 wurden viele Fehler gemacht welche verantwortlich zeichnen für das Scheitern des Projektes Fiat/ Mazda.


    Gruß


    Im Prinzip kann ich dem voll zustimmen. Besonders die Anmerkung über das Management. Ich denke, das ist des Pudels Kern. Die bauen die faszinierendsten Autos, aber dann scheitert die Kundenbeziehung an teilweise einfachen und teilweise essentiellen Dingen.


    - Qualität bzw. im Umgang mit aufgetretenen Mängeln
    - Eingehen auf das Interesse der Kunden, um eine langfristige Kundenbindung zu erreichen
    - Fehlender "langer Atem", mit dem man den in der Vergangenheit erfolgreich erarbeiteten schlechten Ruf wieder los wird.
    - Umgang mit den Händlern
    - Modellpallette


    Man kann einen Ruf im Zweifelsfall schnell ruinieren aber nur langsamer wieder herstellen. Da gibt es mehrere Beispiele. Opel hat z. B. erst einen langsamen Abstieg hingelegt (in den 50ern quasi noch auf Augenhöhe mit Mercedes), dann immer mehr abgebaut und nach Lopez dem Kostenquetscher abgestürzt. Die Erholung setzt nur langsam ein.


    Gegenteil: Audi und BMW früher fast Pleite (BMW) oder als Marke für den Opa mit Hut wahrgenommen (Audi) und heute gelten die als innovativ (zumindest noch; wenn der künstliche Elektro-Hype weiter geht, kann sich auch das ändern). Das ging nicht von heute auf morgen, aber die haben ihr Profil gefunden und konsequent verfolgt und ihre Kunden mitgenommen.


    Baim FCA Konzern dagegen ein ständiger Niedergang. Am Beispiel von Lancia und Alfa Romeo kann man das besonders gut sehen. Das waren, als sie noch selbständig waren innovative Marken mit sportlicher und luxuriöser Ausrichtung mit technisch interessanten Lösungen und (jedenfalls bei Lancia) hervorragender Qualität. Leider waren die Marken schon alleine nicht wirklich überlebensfähig. Unter Fiat wurde es aber nicht besser.


    Das Management hatte offenbar nie eine echte Vision und das Standvermögen, um diese nachhaltig umzusetzen. Es blieb immer Flickschusterei und den Kunden wurde eine Leidensfähigkeit zugemutet, die nur ein echter Enthusiast aufbringen kann. Wenn man nur so lange willkommen ist, bis der Kaufvertrag unterschrieben und die Zahlung getätigt ist, überlegt man es sich zweimal, ob man der Marke treu bleibt...


    Ich habe mir im Jahr 2009 geschworen, den FCA Konzern fürderhin zu meiden, als bei meinem Alfa 159 das Lenkgetriebe verreckt ist und FCA das nicht die Bohne interessiert hat. Dabei war der Fehler bekannt. Er ist ja haufenweise aufgetreten und zeitlich fast immer so, dass das kurz nach Auslaufen der Garantie passiert ist. Das neue, verbesserte Lenkgetriebe hält nun schon über 10 Jahre und diese Probleme sind beim 159 allgemein Geschichte. Hier hätte FCA mit entsprechender Kulanz oder einer Rückrufaktion punkten können. Aber man war der Ansicht, es würde genügen, sich selbst zu Premium zu erklären und entsprechende Preise aufzurufen. Nur der anschließende Umgang mit dem Problem war alles andere als "premium".


    Ich hätte diesen Schwur von damals auch ernsthaft eingehalten, wenn die nicht den 124 Spider herausgebracht hätten. Anscheinend hat FCA doch recht und ich habe mich selbst widerlegt. :rolleyes: Ich hab es nicht besser verdient. :D

    Ich glaube nicht, dass es ein Preuße war. Die jüngsten in Preußen geborenen müssten mittlerweile über 80 Jahre sein. Ich glaube kaum, dass die die Antenne gestohlen haben biggrin.png

    Nach der bayrischen Definition ist ein jeder ein Preiß, der deutsch spricht und nicht Bayer, Schwabe, Badener, Österreicher oder Schweizer ist. In Ausnahmefällen muss nichtmal die deutsche Sprache oder Staatsangehörigkeit gegeben sein. "Saupreiß, japanischer!" geht z. b. durchaus, wenn der Betreffende irgendwie den Unmut des Bayern erregt hat. :D


    Wir sind aber nicht wirklich rassistisch. Wir unterscheiden zwischen Preißn kraft Geburt und Preißn kraft Verhaltens. Erstere haben halt das Pech gehabt, nicht als Bayern auf die Welt gekommen zu sein, sind aber akzeptiert, oft sehr sympathisch und oft auch gute Freunde. Preißn kraft Verhaltens zeichnen sind eben durch ihr Verhalten erkennbar. Das Klauen eines Stubbys könnte durchaus ein solches Verhaltensmerkmal sein. :rolleyes:


    Die Diagnose von Velocispider ist also nicht a priori von der Hand zu weisen. Q. e. d. :D

    Das Street Fahrwerk kann am Abarth verbaut und eingetragen werden. Das Fahrwerk wurde bei mir verbaut und ich kann es wirklich nur empfehlen.

    Danke, das wollte ich wissen. Die eine oder andere Optimierung kann man ja mal ins Auge fassen und über das Fahrwerk liest man ja prinzipiell nichts Schlechtes. ;)

    Hallo Jan,


    meine Frage passt jetzt vielleicht nicht direkt zur Terminvereinbarung, aber so völlig daneben ist sie hoffentlich auch nicht:


    Auf deiner Homepage gibt es für den Abarth 124 "nur" die Fahrwerke für Rennstrecke, Slalom und extreme Tieferlegung. Für den Fiat Spider gibt es noch das Street Fahrwerk. Das wäre für mich als Normalfahrer eigentlich das einzig interessante. Passt das auch für den Abarth bzw. kann man es da auch legal einbauen und eintragen oder gibt es das wirklich nur für den Fiat?


    Danke schon mal.


    (In den beiden Wochen habe ich zwar keine Zeit, aber das Jahr ist ja noch lang...).

    Herzlich willkommen!


    Ich hätte zwar einen Abarth, aber Osnabrück ist nun nicht gerade die nächste Ecke. Ich drück dir aber die Daumen, dass es klappt. Notfalls müsste es halt dann doch eine Probefahrt bei einem Händler werden (lohnt sich, ist aber gefährlich für den Geldbeutel - ich weiß, wovon ich rede 8) ).

    Hab vorgestern auch eine kleine Bewegungsfahrt gemacht. War schon die zweite im Winter. Seitens der Multiair-Einheit habe ich bisher keine Probleme. Evtl. war die Batterie schon etwas schwach, denn zuerst hat er nicht auf den Schlüssel reagiert. Vielleicht sind aber auch die Batterien in den Schlüsseln leer. Da muss ich noch neue testen.


    Jedenfalls mit Starthilfeakku und Schlüssel direkt am Startknopf konnte ich die Lichtlein zum Leben erwecken und gestartet ist er dann letztendlich auch wie immer.