Mein Rally Tribute Tribute

  • Hallo zusammen aus Estland,


    Ich habe Stunden damit verbracht, dieses Forum vor und nach dem Kauf meines Abarth vor ein paar Monaten zu lesen. Das Forum war so eine gute Quelle für Wissen.


    Mein Auto ist ein 2017er, Schaltgetriebe.


    Aktuelle Änderungen:

    * OZ Ultraleggera 17" Felgen, ET37 wegen der Brembo Bremsen (von http://www.mb-felgen.de, bester Service, den ich je bekommen habe), natürlich inspiriert vom Rally Tribute.

    * 500 Madness MAXFlow-Einlasssystem

    * GFB DV+ und eine Abblaseplatte

    * Motortuning der Stufe 1 mit Pops-and-Bangs hinzugefügt.


    Das Auto wurde aus der Region München exportiert, aber bei der Ankunft stellte sich heraus, dass 2 von 3 Wartungsarbeiten in der Tschechischen Republik durchgeführt wurden (der Händler hat dies nicht mitgeteilt). So ist es jetzt ein japanisch-italienisches Auto, das in 4 Jahren in 3 drei Ländern gelebt hat.


    Nachdem die unmittelbaren Probleme behoben wurden, ist es nur eine Freude, das Auto zu besitzen, und da es der erste 124 Spider des Landes ist, zaubert es allen viel Lächeln, erregt einiges an Aufmerksamkeit und wirft sogar für "Autoleute" Fragen auf. .


    Das Auto gefällt mir sehr gut und hier sind ein paar Aufnahmen von meinem Freudenbündel:


    GT1.jpg


    SV1.jpg


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    PS! Mein Deutsch ist nicht das beste, also entschuldigen Sie die Google-Übersetzungsfehler.

    2017 Abarth 124 Spider, schaltgetriebe: Rally Tribute Tribute

  • Konrad

    Hat den Titel des Themas von „Mein Rallye-Tribute Tribute“ zu „Mein Rally Tribute Tribute“ geändert.
  • Ja auch von mir ein Herzliches Willkommen im Forum. Estland ist ja nicht gerde hier gleich um die Ecke. Ich kann mir nicht vorstellen, das wir ein weiter entferntes Mitglied hier unter uns haben. Ich dachte immer das wir Spiderbesitzer in Deutschland uns eine Exlusive Truppe nennen dürfen, aber wenn ich Lese das es in Estland nur einen Spider gibt, das nenne ich Exlusivität

    Tere Tulemast foorumisse ja tervitused Eestisse Dr.Feelgood 8) :thumbup::thumbup::thumbup:

  • Ich dachte immer das wir Spiderbesitzer in Deutschland uns eine Exlusive Truppe nennen dürfen, aber wenn ich Lese das es in Estland nur einen Spider gibt, das nenne ich Exlusivität.

    Vielen Dank Basti124 und Dr. Feelgood :)


    Apropos Exklusivität: Mein kleines Land hat 63 Mal weniger Einwohner als Deutschland, aber das erklärt es nicht.


    Es geht nicht um das Wetter - wir haben 4726 Cabrios im Register, davon 3 original 124 Spider (78-81).


    Und wir mögen kleine Spaßautos - 114 Abarth 500-s und 140 Mazda MX-5 auf dem Register.


    Und die italienischen Automobil-Kronjuwelen können wir uns durchaus leisten: 65 Ferraris (1 Pista, 2 F8, 1 SF90, 4 812 Superfasts) und 58 Lamborghinis (10 Aventadors) mit estnischen Kennzeichen.


    Also abgesehen von meinem 4-jährigen Spider, der (mit Importkosten) mitten in einem brandneuen 500 Abarth und MX-5 kostet (es ist ein besseres Auto als beides ;) ), habe ich keine Ahnung, warum meins das erste ist.


    Selbst erfahrene Autoimporteure und Mechaniker haben keine Ahnung, was das Auto ist und Fiat/Abarth-Händler wissen kaum etwas darüber. :)


    Wenn überhaupt, trägt das alles zur Besitzerfahrung bei ;)

    2017 Abarth 124 Spider, schaltgetriebe: Rally Tribute Tribute

  • Willkommen im Forum.

    Und Respekt für den Aufwand um das Auto zu besitzen.:thumbup:

    Ja, das Auto ist etwas besonderes, ein Mazda/Fiat der nicht mehr gebaut wird.


    Neben 100 Sachen die verschönert werden können8o, empfehle ich dir den Unterboden und die Hohlraumversiegelung zu machen.

    Ich habe meinen 2017 gerade machen lassen und es war notwendig. Das ist aber auch schon das anfälligste an dem Spider.


    Habe viel Spaß


    Terko

    124 Spider Lusso Gelato 11/17, Remus ESD, DV+, Aseto Gara 7x17 ET37, Spurplatten 9mm/R., Rote Nähte, Stubby, Door Bushings, ZStyle#1Performance Lenkrad, + Diverses


  • OK, mal sehen, wie man mit Hilfe von Google Translate eine Winterzusammenfassung schreibt :)


    🏁 Ich hatte mir zum Ziel gesetzt, mit einem Cabrio durch den Winter zu fahren: Geschafft!


    Mittlerweile ist die Wintersaison bei Abarth vorbei und die Eindrücke sind insgesamt sehr gut. Ich habe den Winter über die Regel befolgt, dass das Dach geöffnet ist, wenn der Motor warm ist und es nicht schneit. Der Plan ging auf: Es war nicht kalt und es macht viel mehr Spaß, an der frischen Luft zu fahren.

    Als Ergebnis der Tests kann ich sagen, dass die Grenze für das Fahren ohne Dach irgendwo bei -10 Grad liegt, bei einer niedrigeren Temperatur beginnt die Nase zu kalt zu werden. Die niedrigste Temperatur, die ich getestet habe, war -23 C. Es war ein bisschen zu viel.


    🤓 Außerdem habe ich "Windstopper" in verschiedenen Größen aus Pappe ausprobiert, weil es mir zu Beginn des Winters noch kalt auf dem Kopf war. Ich habe mich mit der Zeit daran gewöhnt, aber vorher kam ich mit meinen Experimenten zu dem Schluss, dass die Mazda-Ingenieure immer noch etwas über die Luftbewegung in der Kabine wissen. Alle meine "Prototypen" reduzierten die Kühle in meinem Kopf, richteten aber viel mehr Kälte auf meine Füße.

    Am Ende habe ich noch die Werkslösung genutzt und es mir mit der Klimaanlage gemütlich gemacht.


    Wenn das Dach während der Fahrt geschlossen war, war es immer warm, weil das beheizte Kabinenvolumen sehr klein ist. Wenn ich eine Jacke trug, war es eher heiß als kalt. Die Sitzheizung konnte in der Kälte nicht um mehr als 1/3 der Wärme aufgewärmt werden, weil dann nur noch gekocht wurde. Kurz gesagt, es ist durchaus geeignet, Spider im estnischen Winter zu fahren.


    🏎 Fahrtechnisch zeigte die Maschine auf Eis und Schnee einen neuen Charakter, der auf dem Asphalt nicht zur Geltung kam – mit etwas mehr Gas wurde sie extrem übersteuerbar. Getestet habe ich auf der Eisbahn und auf leeren Parkplätzen. Der kurze Radstand, das LSD und die schmalen Reifen zusammen bedeuteten zu viel Wenden, als ich versuchte, den Drift zu halten. Es endete zu oft mit einer Pirouette. Ich habe einmal versucht, auf einer dick verschneiten Straße stark zu beschleunigen, aber es hat nicht funktioniert. Jedes Mal, wenn mehr Kraft die Hinterräder erreichte, begann das Heck stark in Richtung Graben zu ziehen. Im Vergleich dazu konnte ich meinen 2x stärkeren heckgetriebenen BMW mit spielerischer Leichtigkeit in einem langen Drift halten. Jede Maschine hat ihren eigenen Charakter.


    😎 Außerdem habe ich mit dem örtlichen Autoclub eine sehr schöne Winterkreuzfahrt gemacht (natürlich ohne Dach) und nachts immer wieder die Parkplätze in der Stadt kontrolliert, damit dort niemand etwas Dummes macht 😛


    Alles in allem war es ein toller Winter. Für die Sommersaison sind ein paar Umbauten und viele fröhliche Kilometer geplant 😁


    Ich habe einige Illustrationen und ein Video hinzugefügt, das wir vom Auto gedreht haben:

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  • 🏎 Fahrtechnisch zeigte die Maschine auf Eis und Schnee einen neuen Charakter, der auf dem Asphalt nicht zur Geltung kam – mit etwas mehr Gas wurde sie extrem übersteuerbar. Getestet habe ich auf der Eisbahn und auf leeren Parkplätzen. Der kurze Radstand, das LSD und die schmalen Reifen zusammen bedeuteten zu viel Wenden, als ich versuchte, den Drift zu halten. Es endete zu oft mit einer Pirouette. Ich habe einmal versucht, auf einer dick verschneiten Straße stark zu beschleunigen, aber es hat nicht funktioniert. Jedes Mal, wenn mehr Kraft die Hinterräder erreichte, begann das Heck stark in Richtung Graben zu ziehen.

    Na gut, mit Schnee und Eiskann ich keine Erfahrung im Spider anbieten, er ist für mich ein reines Schönwetter Fahrzeug. Aber auf dem ADAC Testgelände im Schleuderkurs kann das sehr wohl Simuliert werden.

    Eine heilsame Erfahrung für mich, weil ich vorher dachte, na das habe ich doch locker im Griff.

    Pustekuchen, hab dann doch ein paar Versuche gebraucht, bis ich ihn einigermaßen im Griff hatte und er dorthin Fuhr, wo ich hin wollte.

    Kann ich nur Empfehlen, so ein Fahrsicherheitstraining. :thumbup:

  • Vielen Dank lemmy!


    Das Durchziehen damit klingt etwas schwer. Es hat die meiste Zeit Spaß gemacht, nie eine Fahrt bereut.


    Ich habe das Dach und das ganze Auto (mit Ausnahme der mattschwarzen Teile) mit einer wasserabweisenden Keramikbeschichtung überziehen lassen. Gestern hat es gerade geregnet und die Wassertropfen bleiben wie sie sollen auf dem Dach und lösen sich nicht auf. Es gab einige Male im Winter, als das Dach nass wurde (Sonne schmolz den Schnee oder schnelles Powerwash) und dann war dieses Wasser gefroren. Das Ablegen des Daches erforderte dann einige Hin- und Herbewegungen, um die Steifheit aufzulösen, aber keine Probleme oder sichtbaren Schäden.



    Na gut, mit Schnee und Eiskann ich keine Erfahrung im Spider anbieten, er ist für mich ein reines Schönwetter Fahrzeug. Aber auf dem ADAC Testgelände im Schleuderkurs kann das sehr wohl Simuliert werden.

    Eine heilsame Erfahrung für mich, weil ich vorher dachte, na das habe ich doch locker im Griff.

    Pustekuchen, hab dann doch ein paar Versuche gebraucht, bis ich ihn einigermaßen im Griff hatte und er dorthin Fuhr, wo ich hin wollte.

    Kann ich nur Empfehlen, so ein Fahrsicherheitstraining. :thumbup:

    Danke Dr. Feelgood!


    Ich stimme absolut zu. Unsere Autos sind im Trockenen (besonders mit einem guten Reifen) so kompetent, dass rutschige Bedingungen eine große Überraschung bringen können.

    Ich halte mich nicht für einen guten Fahrer und spreche nur von meiner Erfahrung, beide Autos (M235i und Abarth) den ganzen Winter über hart gefahren zu sein, es gibt einen großen Unterschied darin, wie sie sich an der Haftungsgrenze verhalten.

    Der BMW (Schaltgetriebe, Heckantrieb, offenes Diff) lässt das Heck sanft herausgleiten, während ich allmählich Leistung hinzufüge, und bleibt dann glücklich in einem Powerslide. Wenn zu viel Gas gegeben wird, ist natürlich eine 180-Grad-Drehung garantiert.


    Der Abarth hingegen hatte Grip-Grip-Grip und sobald ich genug Kraft hinzufügte, kam der Rücken heraus und der Balancebereich zwischen Grip-Slide-Spin war sehr viel enger. Mit etwas Übung bekommt man das sicher hin, erfordert aber deutlich mehr Präzision.


    In Deutschland sind die Spiderfahrer eher „Schönwetterfahrer“ mit Saisonkennzeichen. :thumbup:

    Kann ich total verstehen. Ich kann die Zeiten nicht zählen, in denen die Leute (sowohl Autofanatiker als auch "normale") dachten, ich sei verrückt, wenn ich im Winter ein offenes Dach fahre.


    Auf der anderen Seite haben mich alle, die ich mitgenommen habe, sofort verstanden :)

    2017 Abarth 124 Spider, schaltgetriebe: Rally Tribute Tribute

  • Schöner Bericht, Danke dafür.

    Interessant finde ich, wie gut das Dach wohl auch bei Kälte funktioniert und es keine Risse im Material gibt.

    Das sind schon meine Bedenken gewesen, als ich hier bei 5-7 Grad gefahren bin und in der Garage geöffnet und geschlossen habe.

    Viele Grüße

    Nico